Freiwillige Feuerwehr Eibingen

 

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Chronik:

1930: Nach dem Brand des Wirtschaftsgebäudes des ehemaligen Klosters Eibingen in der Nacht vom 29. auf 30. Juni hatte sich wieder einmal erwiesen, daß die örtliche Pflichtfeuerwehr nicht mehr einen hinreichenden Brandschutz gewähren konnte. Am 24. August trafen sich etwa 30 tatkräftige Eibinger Bürger, um die Freiwillige Feuerwehr Eibingen zu gründen. Erster Kommandant wurde Heinrich Schäfer, sein Stellvertreter Nikolaus Wallenstein.

1932: Erste große Einsatzbewährung bei der Brandkatastrophe in der Nacht vom 3. zum 4. September. Ein schnell umsichgreifendes Feuer hatte die Kirche von Eibingen erfaßt, wobei auch umliegende Häuser zu schützen waren.

1936: Einweihung des in der Ortsmitte neu erbauten Gerätehauses.

1938: Eingemeindung der Gemeinde Eibingen in die Gemeinde Rüdesheim.

1939: Einstimmiger Beschluß der Mitgliederversammlung bestätigte die Selbständigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Eibingen. Durch Eintritt von Heinrich Schäfer in den Wehrdienst wurde Nikolaus Wallenstein zum Wehrführer.

1940: Anschaffung einer Motorspritze. Für den Wehrdienst zwar tauglich, aber noch nicht wieder eingezogen, konnte Heinrich Schäfer erneut die Führung der Feuerwehr übernehmen.

1942: Großeinsatz, auch für die Eibinger Feuerwehrleute, war der Brand von Schloß Johannisberg, der durch einen Fliegerangriff entstand.

1943: Bei einem Brand im Gasthaus Krancher konnte dank überlegter Einsatzführung ein Übergreifen des Feuers auf Nachbarhäuser verhindert werden. Heinrich Schäfer starb an den Spätfolgen seiner Kriegsverletzung. Neuer Wehrführer wurde Nikolaus Wallenstein.

1944: Am 24. November fand der schwere Bombenangriff auf Rüdesheim statt. Die Feuerwehr Eibingen hatte die Aufgabe, vom Zahnradbahnhof bis zur Kirchstraße das Feuer zu bekämpfen und zu retten, was noch zu retten war.

1955: Die Gemeinde feierte mit ihrer Feuerwehr das 25jährige Bestehen.

1956: Aus Altersgründen trat Nikolaus Wallenstein zurück und wurde zum Ehrenkommandanten ernannt. Sein Nachfolger wurde Franz Weis. Einen gebrauchten Opel bauten die Kameraden mit viel Eifer zum Mannschaftswagen um. Die in der Abtei Sankt Hildegard gefertigte Fahne wurde am 30. Mai in Rahmen des Kreisverbandstages geweiht.

1966: Erhöht wurde die Einsatzkraft durch Übergabe eines neuen Gruppenlöschfahrzeuges.

1976: Nach Erreichen der Altersgrenze gab Franz Weis das Amt des Ortsbrandmeisters ab. Sein Sohn Hermann-Josef Weis wurde als neuer Wehrführer gewählt. Nach vorübergehender Auslagerung auf den neuen Stützpunkt in Rüdesheim konnte die Wehr mitsamt ihrer Gerätschaft wieder in das mit viel Eigenleistung renovierte Gerätehaus am Eibinger Markt einziehen.

1980: Im August konnte die Eibinger Feuerwehr schon auf eine 50jährige Vereinsgeschichte zurückblicken, was mit einem großen Fest gefeiert wurde.

1981: Anschaffung eines gebrauchten VW-Busses als Mannschaftswagen aus Vereinsmitteln.

1982: Das Ersetzen des alten "LF 8" durch ein neues gewährleistete wieder einen verbesserten Brandschutz in Eibingen.

1983: Hermann-Josef Weis wurde als Wehrführer von Bernd Mayer abgelöst.

1986: Ein ebenfalls aus Vereinsmitteln finanzierter Mannschaftswagen "Mitsubishi L300 Allrad" ersetzte den in die Jahre gekommenen VW-Bus.

1989: Bernd Mayer übergab das Amt des Wehrführers an Peter Wallenstein.

1991: Die aktiven Kameraden erweiterten das Gerätehaus

um einen Mannschafts- und Aufenthaltsraum.

1996: Nach all den Jahren bekam das Gerätehaus endlich eine richtige Heizung.

1997: Im November wurde der Mitsubishi MTW durch einen neuen Fiat Scudo ersetzt. Das Fahrzeug wurde nur aus Vereinsmitteln bezahlt. Die Aktiven Oliver Morr und Michael Dormann komponierten den "Eibinger Feuerwehrmarsch".

1998: Der Feuerwehrmarsch wurde erstmals am Feuerwehrball im Januar vorgestellt. Ab dem Sommernachtsfest im August konnte man die CD bei der Feuerwehr erwerben.

2000: Ersatzbeschaffung für die aus der Mode gekommenen Ausgehuniformen.

2001: Beschaffung eines Nomex Schutzanzuges für jeden in der Feuerwehr. Die Sicherheit der Einsatzkräfte geht vor. Alles wieder aus Vereinsmittel.

2002: Das Jahr der großen Brände. Insgesamt wurden wir zu 5 Großbränden gerufen. Der erste war in Rüdesheim in der Marktstrasse, dann folgte ein Dachstuhlbrand in der Dreikönigstrasse in Assmannshausen. Als nächstes folgte in Rüdesheim ein Dachstuhlbrand in der Oberstrasse. Zum Schluss wurden wir gleich 2x nach Aulhausen in die Vincentsstraße gerufen.

2003: Neuwahl des gesamten Vorstandes. Nach 15 Jahren trat der 1. Vorsitzende Peter Wallenstein und der 2. Vorsitzende Michael Meurer nicht mehr zur Wahl an. Auch der Kassierer Kurt Jürgen Riedel und der Schriftführer Gerrit Geilich gaben Ihre Ämter ab. Neuer 1. Vorsitzender und Wehrführer wurde Heinz-Georg Weis und 2.Vorsitzender und stellv. Wehrführer wurde Oliver Morr. Zum Kassierer wurde Michael Dormann gewählt. Als Schriftführer blieb Peter Wallenstein im Vorstand.

2004: Im Bezug auf die Neuwahlen des Stadtbrandinspektors wurden Sachgebiete aufgeteilt. Die Feuerwehr Eibingen betreut das Sachgebiet Vorbeugender Objektschutz. Durch den neuen Stadtbrandinspektor werden zahlreiche Maßnahmen vorgenommen. Umstrukturierung der Alarm- und Ausrückeordnung in Rüdesheim. Die Feuerwehr Eibingen wird stärker in den Brandschutz der Stadt Rüdesheim einbezogen. Grund dafür ist die gute Personalstärke der Wehr und der hervorragende Ausbildungsstand. Neubeschaffung von Schlauchtragekörbe, Hohlstrahlrohr und Handlampen. Auch technisch bleibt die Feuerwehr Eibingen auf einem guten Stand. Die Feuerwehr kann auf 9 Einsätze zurückblicken.

2005: 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Eibingen. Die Feier im August wurde verbunden mit dem jährlichen Sommernachtsfest. Zahlreiche Gratulanten der Stadt, des Kreises, der Ortsvereine und der benachbarten Feuerwehren waren anwesend. Anlässlich dieses Jubiläums wurde das Gerätehaus von außen, sowie Türen und Tor gestrichen. Innen wurde alles auf Hochglanz poliert. Wieder alles in Eigenleistung und aus der Vereinskasse. Beschaffung von 11 Einsatzuniformen nach Hupf leicht. Nach langem warten steht endlich etwas Geld für die Sanierung des Daches unseres seitlichen Anbaus des Gerätehauses zur Verfügung. Die Feuerwehr Eibingen kann in diesem Jahr auf 6 Einsätze zurückblicken.

2006: Beschaffung von weiteren 10 Einsatzuniformen nach Hupf leicht. Multimedia zieht bei der Feuerwehr, durch die Beschaffung eines Computers, ein. Der seitliche Anbau konnte in Eigenleistung saniert werden. Aufgrund guter Planung konnte durch ein schräges Dach auf dem seitlichen Anbau zusätzlicher Stauraum geschaffen werden.

2007: Aufgrund anfallender Einsätze wurde ein Gerätesatz "Notfall Türöffnung" aus Vereinsmittel beschafft. Umbau des LF8 auf die neuen Gerätschaften durch vereinzelte Feuerwehrleute.

2008: Nach mehreren Jahrzehnten und dem Einverständnis der angrenzenden Nachbarn, kann ein Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus in Richtung Süden ermöglicht werden. Dieser neu gewonnene Raum soll als Schulungsraum genutzt werden. Der derzeit noch bestehende Schulungsraum dient der Vergrößerung der Fahrzeughalle. Die Gelder für den Rohbau wurden durch die Stadt Rüdesheim bereitgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Eibingen kann 2008 auf 12 Einsätze zurückblicken.

2009: Ende Februar erreichte uns die Baugenehmigung für unsere Bauvorhaben. Auf Grund der Haushaltssperre konnte 2009 nicht mit dem Bau begonnen werden. Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Vereinsvorstand in seinen Ämtern bestätigt. Auch an der Wehrführung änderte sich nichts. Neuer Gerätewart wurde Jörg Müller.