Freiwillige Feuerwehr Erbach im Rheingau

 

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Chronik:

18. Mai 1878: An diesem Tag haben sich Erbacher Bürger im Gasthaus Engel entschlossen, jeglichem Schadenfeuer und anderen Katastrophen den Kampf anzusagen und sich zu einer Freiwilligen Feuerwehr vereinigt. Zu dieser Zeit war die Anschaffung von Geräten eine Art freiwillige Aufgabe der Gemeinde. Vielerorts ließen kapitalkräftige Bürger die Ausrüstung einer Wehr zu ihrer Angelegenheit werden. In Erbach waren es die Prinzen von Preußen, die eine schlagkräftige Wehr auf die Beine stellen halfen. Sehr bald war die Freiwillige Feuerwehr der stärkste Verein der Gemeinde, und jeder Mann betrachtete es als Ehre, ihr anzugehören.

1903: Das 25jährige Bestehen wurde bereits in größerem Rahmen gefeiert.

April 1927: Die Wehr erhielt ihre erste Motorspritze (Magirus). Bis zu diesem Zeitpunkt wurden notwendige Löscharbeiten mittels Muskelkraft und einer Handsaug- und -druckspritze erledigt.

10.11.1946: Die Markthalle von Erbach, gefüllt mit Spankörben, Holz und Kunstdünger, wurde ein Raub der Flammen. Gute Löscharbeit verhinderte das Übergreifen des Feuers auf Nachbarhäuser, die durch die brennenden Körbe, die oftmals 50 Meter in die Luft geschleudert wurden, besonders gefährdet waren.

Juni 1949: Das 70jährige Bestehen wurde aufgrund der noch schwierigen wirtschaftlichen Lage mit einem Jahr Verspätung gefeiert und konnte sich eines guten Besuches erfreuen. Im gleichen Jahr verlangte ein Unwetter von den Wehrmännern größten Einsatz.

1961: Die Feuerwehr erhielt das erste fabrikneue Fahrzeug - ein LF 8.

1965: Die Ausrüstung wird durch den Zukauf einer Anhängeleiter AL 18 erweitert. An dieser Beschaffung hat sich die Bevölkerung mit erheblichen Spendenmitteln beteiligt.

Mai 1968: Unter großer Beteiligung der Bürgerschaft und befreundeter Wehren aus Nah und Fern konnte das 90jährige Jubiläum mit gutem Erfolg gefeiert werden. Zum Fest konnte die Gemeinde an die Feuerwehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug - TSF - übergeben, an dessen Beschaffungskosten die Bürger sich wiederum mit Spenden beteiligt hatten.

Februar 1970: Über eine Woche stand die Wehr im Hochwassereinsatz.

September 1970: Scheunenbrand auf der Rheininsel Mariannenaue. Das Wohngebäude und die angrenzenden Stallungen konnten gerettet werden.

8.5.1971: Einweihung der neuen Standarte.

3.12.1973: Brand des Gasthauses "Zum Engel". Durch den rasanten Brandverlauf konnte der betroffene alte Gebäudeteil nicht mehr gerettet werden. Allerdings gelang es unter Mithilfe der Feuerwehren aus Eltville und Kiedrich, die neue Gaststätte mit Fremdenzimmern und Kegelbahn sowie die angrenzenden Gebäude vor Schaden zu bewahren.

1977: Anfang des Jahres war die Feuerwehr im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe zum Brand der Firma Veralme in Eltville ausgerückt. Im April wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Die Feuerwehr erhielt im September ein Tanklöschfahrzeug - TLF 16/25. Der Verein beteiligte sich an den Beschaffungskosten.

Januar 1978: Wohnhausbrand in der Hauptstraße. Das Gebäude brannte vollständig aus. Alle Bewohner konnten gerettet und Nachbarhäuser, die auch dort sehr eng stehen, vor einem Übergreifen des Feuers bewahrt werden.

Februar 1981: Der Verein beschaffte für die Feuerwehr einen Mannschaftswagen.

16.12.1987: Brand am Gutshof Weißenthurm, Geisenheim. Die Feuerwehr war mit ihrem TLF 16 dort im Einsatz.

April 1988: Mehr als eine Woche waren die Wehrmänner im Hochwassereinsatz.

9.5.1990: Ein trauriger Tag für die Gemeinde. Als Folge eines schweren Unwetters starben in Erbach zwei Menschen in ihren Häusern. Die Feuerwehr konnte einen jungen Mann aus lebensbedrohlicher Situation retten. Die nachfolgenden Aufräumungs- und Säuberungsarbeiten dauerten über eine Woche.

Dezember 1993: Mehrtägiger Hochwassereinsatz kurz vor Weihnachten.

Januar 1995: Eine Woche lang Hochwassereinsatz

März 1995: Die Feuerwehr erhielt unter finanzieller Beteiligung der Stadt einen neuen Mannschaftswagen.