Freiwillige Feuerwehr Lorch (Rhein)

 

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Chronik:

Der Anfang des organisierten Brandschutzes in Lorch ist nicht mehr sicher festzustellen; doch bereits etwa 50 Jahre vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr hatte die Stadt bereits eine Feuerspritze (Erwähnung im Bericht vom 26. Nov. 1830 des damaligen Schultheißen von Assmannshausen).
1873: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lorch
1881: Übernahme der Feuerwehr in die Allgemeine Feuerwehr, gegen Ende des Jahrzehnts jedoch wieder eigenständige Wehr auf freiwilliger Basis.
1909: Jakob Perabo wird Kommandant
1910: Gautag der Rheingauer Feuerwehren in Lorch. Gründung einer Sanitätskolonne aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Lorch.
1914-1918: Der erste Weltkrieg kostet 13 Lorcher Feuerwehrleuten das Leben.
1925: Franz Klein übernimmt die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Lorch.
1933: Eine neue Motorspritze wird in Dienst gestellt. Friedel Schreiber wird neuer Kommandant.
1934: Übernahme der Freiwilligen Feuerwehr in die Feuerlöschpolizei.
1937: Adolf Magnus wird zum Kommandanten gewählt.
1940: Theodor Kind löst Adolf Magnus ab.
1945: Durch amerikanischen Beschuß werden rund ein Dutzend Häuser der Rheinstraße und im Bereich des Markts ein Raub der Flammen. Praktisch in letzter Minute kann das Dach der Pfarrkirche vor größerem Brandschaden geschützt werden.
1949: Lothar Schmidt übernimmt für die nächsten 17 Jahre die Leitung der Lorcher Wehr.
1951: Großbrand im Anwesen Kaufmann in der Wisperstraße. Der Spielmannszug der FF Lorch, der ca. 10 Jahre bestehen bleibt, wird gegründet.
1953: Der Bau des neuen Feuerwehrhauses in der Jahnstraße wird begonnen, am 5. Dezember 1954 im festlichen Rahmen eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.
1955: Personeller Engpaß macht die Ergänzung der Freiwilligen Feuerwehr durch eine Pflichtfeuerwehr notwendig, die nach etwa 3 Jahren wieder aufgelöst wird.
1956: Die Feuerwehr hat tagelangen Einsatz bei Eisgang und Hochwasser des Rheins.
1963: Das erste Löschgruppenfahrzeug "LF 8" wird in Dienst gestellt.
1965: Das erste Mannschaftstransportfahrzeug (VW Bus) wird angeschafft.
1966: Heinz-Günter Stübing wird neuer Ortsbrandmeister
1967: Bürobaracke auf dem Gelände der Standortverwaltung brennt trotz raschen Eingreifens der Feuerwehr restlos ab. Sintflutartige Regenfälle (80 l/m²) richten in der Gemarkung Lorch erhebliche Schäden an. Zwei Güterzüge bleiben im auf den Schienenkörper gespülten Schlamm stecken.
1968: Die Ausrüstung wird um eine "TS 8" verstärkt
1969: Die Jugendfeuerwehr Lorch wird gegründet
1970: Die ersten Atemschutzgeräte werden angeschafft. Gleich dreimal steigt "Vater Rhein" aus seinem Bett und sorgt für Beschäftigung der Feuerwehr.
1972: Am Feuerwehrhaus werden Fahrzeughalle und Unterrichtsraum mit Sanitärräumen angebaut.
1973: Anläßlich des 100jährigen Bestehens erhält die Wehr eine Anhängeleiter.
1974: Dieter Betz wird zum Wehrführer, später auch zum Stadtbrandinspektor gewählt.
1978: Als erstes wasserführendes Fahrzeug wird ein "TLF 16" in Betrieb genommen.
1979: Brand des Wohnhauses Sieberling in der Langgasse 3. Hermann Rabenecker wird neuer Wehrführer.
1982: Mehrere Verletzte fordert der Zusammenstoß eines Schnellzuges mit einer Rangierlok im Bereich des Bahnhofs Lorch. Neues Löschgruppenfahrzeug "LF 8" mit Beladeplan 2 wird eingeweiht.
1985: Umsichtigen Einsatz über mehrere Tage erfordert der tödliche Unfall eines Gastankwagen-Fahrers, der von der Presberger Straße abgekommen war. Die Ladung des Lkw, Flüssiggas, kann nicht mehr umgefüllt werden und muß am Unfallort abgefackelt werden. Hermann Rabenecker wird Stadtbrandinspektor.
1987: Schwerer Verkehrsunfall auf der B 42 in Höhe Bächergrund: insgesamt drei Menschen verlieren ihr Leben.
1993: Karl-Heinz Muno übernimmt die Wehrführung
1995: Karl-Heinz Muno wird zum Stadtbrandinspektor gewählt. Die Feuerwehr erhält das ehemalige THW Gebäude gegenüber dem Feuerwehrhaus. Damit kann die jahrelange Raumnot beseitigt werden. Ein neuer MTW wird in Dienst gestellt, an den Kosten beteiligt sich die Wehr mit einem Drittel.
1996: Am Sonntag, dem 21. Januar brannte in der Rheinstraße ein Doppelhaus, wobei 3 Tote zu beklagen waren und 2 Familien obdachlos wurden.
1988: Die Wehr rückt zu Wohnhausbränden in Ransel und Sauerthal aus.