DFV - Pressedienst

 

 

 

Presseinformation vom 27.Februar 2021

Karl-Heinz Banse ist neuer Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes

Delegierte wählen 58-Jährigen aus Niedersachsen in digitaler Sitzung

Berlin – Karl-Heinz Banse ist neuer Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der 58-Jährige aus Niedersachsen wurde im Rahmen der 67. Delegiertenversammlung mit 86 von 164 Stimmen gewählt. Die Veranstaltung hatte aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden müssen und fand nun als digitale Sitzung statt.
 
„Vertrauen zurückgewinnen, Verbandsarbeit in verschiedensten Feuerwehrbereichen intensivieren, Lobbyarbeit weiter ausbauen, transparenter arbeiten und Verbandsarbeit weiter professionalisieren“, nannte Karl-Heinz Banse als die fünf Ziele seiner Präsidentschaft. Nach Satzung beträgt die Amtszeit sechs Jahre. „Wir brauchen einen starken, geschlossen auftretenden, unabhängigen Spitzenverband“, blickte er in die Zukunft. Der Verwaltungsfachangestellte ist bislang als Koordinierender Brandschutzbeauftragter beim Land Niedersachsen tätig. Die Position des DFV-Präsidenten wird als Ehrenamt mit entsprechender Aufwandsentschädigung ausgeübt. Banse hatte sich im ersten Wahlgang gegen Dr. Karsten Homrighausen (Berlin) und Frank Kliem (Brandenburg) durchgesetzt.
 
Der Vorgänger in der Position des DFV-Präsidenten, Hartmut Ziebs aus Nordrhein-Westfalen, hatte das Amt zum 31. Dezember 2019 niederlegt. Die Neuwahl war pandemiebedingt erst jetzt möglich. Der DFV-Präsidialrat (Vertreter der Ordentlichen Mitglieder) hatte sich mehrheitlich für eine digitale Sitzung ausgesprochen.
 
Impfpriorisierung für Feuerwehrangehörige
 
Hermann Schreck, Vizepräsident und Ständiger Vertreter des DFV-Präsidenten, resümierte das vergangene Jahr: „Neben der Neuaufstellung, auch in den Strukturen, wie sie vom Arbeitskreis ,Zukunft des DFV‘ erarbeitet wurde, hat auch die Pandemie 2020 im Mittelpunkt unserer Arbeit gestanden. Private, berufliche, dienstliche Entbehrungen und Einschränkungen prägen unseren Alltag.“ Schreck erläuterte zum Thema der Corona-Impfung: „Um als Feuerwehren handlungsfähig zu bleiben, haben wir Bundesgesundheitsminister Spahn gebeten, die Einstufung der Feuerwehren bei der Impfpriorisierung nochmals zu überprüfen und Feuerwehr-Einsatzkräfte besser durch eine frühzeitige Impfung zu schützen.“ Schreck zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Corona-Lage stabilisieren werde und man wieder in den Regelbetrieb zurückkehren könne – „auch, wenn dieser anders aussehen wird als vorher“.
 
Vizepräsidenten bestätigt
 
Im Zuge der 67. Delegiertenversammlung stellten sich auch die Vizepräsidenten einer Vertrauensabstimmung. Frank Hachemer, Lars Oschmann, Hermann Schreck und Dr. Christoph Weltecke (alle Freiwillige Feuerwehr), Ulrich Behrendt (Werkfeuerwehr) sowie Christian Patzelt (Jugendfeuerwehr) wurden von den Delegierten mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Karl-Heinz Knorr (Berufsfeuerwehr) hatte das Amt als Vizepräsident zum 1. Januar 2021 abgegeben, da er nicht mehr als Leiter der Berufsfeuerwehr Bremen tätig ist. Als Nachfolger ist Karl-Heinz Frank (Leiter Feuerwehr Frankfurt/Main) durch die Bundesgruppe Berufsfeuerwehr designiert. Die Wahl soll in der 68. Delegiertenversammlung 2021 stattfinden.
 
Ausblick auf 29. Deutschen Feuerwehrtag 2022
 
2022 findet der 29. Deutsche Feuerwehrtag in Hannover statt: Vom 20. bis 25. Juni sollen dann Feuerwehrangehörige aus ganz Deutschland die Gelegenheit zum Netzwerken, zur Fachfortbildung und zu Gremientagungen nutzen. „Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung, die parallel zur Weltleitmesse INTERSCHUTZ die Feuerwehrangehörigen zusammenbringt – natürlich immer unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemielage mit allen technischen Möglichkeiten“, so DFV-Vizepräsident Frank Hachemer.
 
„Auch, wenn wir durch die Pandemie nicht nebeneinanderstehen können, gedenken wir gemeinsam der verstorbenen Feuerwehrangehörigen“, erklärte die DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, Feuerwehrpastorin Erneli Martens, beim Totengedenken zu Beginn der 67. Delegiertenversammlung.
 
Das Studio, von dem aus der Livestream der digitalen Versammlung ausgestrahlt wurde, sitzt in Berlin; daher gab es auch ein Grußwort von Sascha Guzy, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Berlin: „Die Delegiertenversammlung findet überall in Deutschland statt“, ordnete er die erste virtuelle Delegiertenversammlung ein. Er appellierte an alle Akteure im deutschen Feuerwehrwesen, „endlich wieder kameradschaftlich, fair und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten“.
 
Der Deutsche Feuerwehrverband dankt der Daimler AG sowie der Telekom Deutschland GmbH für die freundliche Unterstützung der 67. Delegiertenversammlung.
 
Bilder der Veranstaltung werden unter https://www.feuerwehrverband.de/presse/bilder/ zur Verfügung gestellt.


Pressekontakt:
Silvia Oestreicher
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Presseinformation vom 22.Februar 2021

Keine erhöhte Brandgefahr durch in Tiefgaragen abgestellte Elektrofahrzeuge

Informationen des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren

Berlin – „Aufgrund der aktuellen Berichterstattung in den verschiedensten Medien erscheint es wichtig zu betonen, dass auch Elektrofahrzeuge von den Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht werden können“, erklärt Dipl.-Ing. (FH) Peter Bachmeier, Leitender Branddirektor und Vorsitzender des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren. Bachmeier erklärt: „Dies gestaltet sich unter Umständen etwas schwieriger als die Brandbekämpfung von herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen. Jedoch nicht komplexer oder gefahrbringender als etwa ein Brand eines gasbetriebenen Kfz. Entsprechende Handlungsempfehlungen für die Feuerwehren sind in diversen einschlägigen Gremien erarbeitet sowie bereits veröffentlicht worden und stehen somit den Einsatzkräften zur Verfügung.
 
Bei einer baurechtskonform errichteten Garage steht das Abstellen sowie das Aufladen von Elektrofahrzeugen mit einer zertifizierten Ladeeinrichtung nicht im Widerspruch zu den geltenden Vorgaben des Bauordnungsrechts. Das Sperren einer Garage für alternativ angetriebene Pkw ist aus brandschutztechnischer Sicht deshalb nicht angezeigt. Durch die vom Gesetzgeber formulierten baurechtlichen Mindestanforderungen sind im Brandfall ausreichend sichere Garagen definiert worden. Hier sind die brandschutztechnischen Schutzziele – unabhängig von der in der Garage eingestellten Antriebsart – berücksichtigt und eingearbeitet.  Die Bekämpfung eines Fahrzeugbrandes in einer Garage ist für die Einsatzkräfte immer mit erheblichen Risiken und Gefahren verbunden. Die Einsatztaktik der Feuerwehren ist darauf ausgerichtet und vorbereitet. Die Entwicklung bei neuen Antriebstechniken wird von den Feuerwehren intensiv beobachtet. Die bisher bekannten Brandereignisse lassen nicht erkennen, dass sich das Risiko im Vergleich zu den ohnehin schon vorhandenen Gefahren erheblich erhöht. Weiterhin beobachten die Feuerwehren auch besonders schwierige Brandereignisse, die sich auch auf die tragende Konstruktion von Garagen ausgewirkt haben und bei denen eine hohe Zahl von Fahrzeugen in Brand geraten ist. Diese Entwicklungen rechtfertigen aber nicht die Sperrung von Garage für Elektrofahrzeuge.
 
Die Thematik des Abtransports sowie der Entsorgung von Elektrofahrzeugen bringt in der Praxis nach wie vor Herausforderungen mit sich, für welche Lösungen zu erarbeiten sind. Diese Lösungen sollten von den Herstellern (Verband der Automobilindustrie - VDA) zusammen mit den Entsorgern gefunden werden; der Fachausschuss Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren (FA VB/G) ist hierzu seit Jahren in unterschiedlichen Gremien beratend tätig.
 
Elektrofahrzeuge, die in einer Garage gebrannt haben und von der Feuerwehr gelöscht wurden, müssen aus einer Garage entfernt werden. Geeignete Hebe- bzw. Bergegeräte sind dafür auf dem Markt erhältlich. Die Bergung und Entsorgung nach Beendigung der Gefahrenabwehr stellt allerdings keine primäre Aufgabe der Feuerwehr dar und ist durch Abschleppunternehmen sowie Entsorger zu bewerkstelligen.
 
Um den Eigenschaften von Elektrofahrzeugen, zum Beispiel einer etwaigen Rückzündungsgefahr nach dem Ablöschen, bei der Bergung sowie beim Abtransport adäquat zu begegnen, sollten Abschleppunternehmen unter anderem eine Fachkraft im Bereich der Hochvoltsysteme (gem. den Lehrinhalten des Dokuments 200-005 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV) beschäftigen. Zum Beispiel wird dies im Bundesland Bayern in der sogenannten Abschlepprichtlinie Bayern (ARB) des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration geregelt. Daraus folgt, dass die Feuerwehr das betroffene Elektro- oder Hybridfahrzeug an ein Abschleppunternehmen übergeben kann. Das Unternehmen ist in der Pflicht, alle weiteren Maßnahmen sicherzustellen.“
 
 
Weitergehende Informationen zu diesem Thema:
 
„Risikoeinschätzung Lithium-Ionen-Speichermedien (2018-01)“ des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren (https://www.feuerwehrverband.de/app/uploads/2020/05/2018-01_Fachempfehlung_Risikoeinschaetzung-Lithium-Ionen-Speichermedien.pdf)
 
„Hinweise für die Brandbekämpfung von Lithium-Ionen-Akkus bei Fahrzeugbränden“ des Fachbereichs Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (https://publikationen.dguv.de/regelwerk/fachbereich-aktuell/feuerwehren-hilfeleistungen-brandschutz/)
 
 
Kontakt:
AGBF-Bund und DFV
c/o Branddirektion München
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München        
Tel.: (089) 2353-40000
Fax: (089) 2353-40099
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Gebührenbefreiung für Transparenzregister

 

DFV - Presseinformation vom 16.Februar 2021

Gebührenbefreiung für Transparenzregister beantragen

Aktuell erhalten die im Vereinsregister eingetragenen Vereine in Deutschland Gebührenbescheide für die Jahresgebühren zur Führung des Transparenzregisters.

Diese sind rechtmäßig. Das Transparenzregister wurde im Rahmen der Umsetzung der 4. EU-Anti-Geldwäscherichtlinie eingeführt. Die Führung des Transparenzregisters wird durch die Bundesanzeiger Verlag GmbH umgesetzt. Für die Führung dieses Registers wird eine jährliche Grundgebühr von 2,50 Euro bzw. von 4,80 Euro ab 2020 erhoben. Dies war bereits in Vorjahren der Fall. Aufgrund der im Januar 2020 neu erlassenen Transparenzregistergebührenverordnung gilt aber: „Für Vereinigungen nach § 20 GwG, die einen steuerbegünstigten Zweck im Sinn der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung verfolgen, ist gemäß § 24 Abs. 1 Satz 2 GwG eine gesetzliche Gebührenbefreiung vorgesehen.“ Die Gebührenbefreiung muss aber beantragt werden – maßgeblich für die Befreiung ist der Zeitpunkt der Antragstellung, eine rückwirkende Befreiung ist nicht vorgesehen. Vereine (deren Vorstand) können die Anfrage formlos senden an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Beizulegen sind Registerauszug und Freistellungsbescheid.

 

 

 

DFV - Pressedienst

 

 

 

Presseinformation vom 18.Februar 2021

Neue Fachempfehlung zur Persönlichen Schutzausrüstung von Feuerwehrangehörigen

Umdenken bei der Ausstattung: Einsatzspektrum von Innenangriff bis Vegetationsbrand berücksichtigen

Berlin – Mit der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für die Feuerwehren vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen beschäftigt sich eine neue Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren der Bundesrepublik Deutschland (AGBF Bund).
 
„Die Ereignisse der letzten Jahre haben sehr deutlich gezeigt, dass die Feuerwehren und ihre Träger die Ausstattung mit Einsatzkleidung neu bedenken müssen“, erklärt Christian Schwarze, Leiter des Fachausschusses Technik der deutschen Feuerwehren, der die Fachempfehlung erstellt hat. Der Fachausschuss Technik ist ein gemeinsames Gremium von DFV und AGBF Bund. „Schien es einige Jahre lang geboten, jede Feuerwehreinsatzkraft mit einer Schutzkleidung mit maximalem Schutz beim Innenangriff auszustatten, erzwingen besonders hochsommerliche Temperaturen, Vegetationsbrände in (zumindest gefühlt) ständig steigendem Umfang, stunden- bis tagelange Einsätze bei Überschwemmungen und auch das Thema Einsatzstellenhygiene ein Umdenken“, berichtet der Experte. „Die Fachempfehlung soll den Feuerwehren und ihren Trägern Hinweise geben, was wie zu beachten ist und welche Möglichkeiten es gibt“, so DFV-Vizepräsident Lars Oschmann.
 
Erstellt wurde die Fachempfehlung durch Christian Schwarze, Feuerwehr Stuttgart, auf Basis der Vorarbeiten bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und im Referat 8 der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb). Enge Abstimmung erfolgte mit der DGUV, dem vfdb-Referat 8 und dem DFV-Arbeitskreis Waldbrand.
 
Das Dokument geht auf unterschiedliche Einflussfaktoren für die Auswahl der PSA ein: Hierbei ist nicht nur das Einsatzereignis selbst von Belang, sondern auch weitere Umstände wie der Einsatzort (steiles, unwegsames Gelände oder flache, geteerte Straße), die Sichtverhältnisse oder das Wetter (Regen/Wind). Einige Faktoren lassen sich durch die Feuerwehr beeinflussen (Kommunikation, Einsatzmittel, Fahrzeuge), andere nicht.
 
„Eine Schutzkleidung, die im Straßenverkehr gut wahrgenommen werden kann, kann im Wald hervorragende Tarnwirkung haben. Wenn man die anderen Einsatzkräfte nicht mehr sieht oder der Hubschrauber mit dem Außenlastbehälter die am Boden tätigen Einsatzkräfte nicht wahrnimmt, kann es sehr problematisch werden“, erläutert Schwarze. Bei der Auswahl einer PSA auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung muss der Träger der Feuerwehr abschätzen, wie wahrscheinlich eine Gefährdung ist und wie deren Folgen sein könnten.
 
Die Fachempfehlung betrachtet und vergleicht die Persönliche Schutzausrüstung für die Brandbekämpfung im Innenangriff und im Freien zuerst einzeln und dann im Vergleich mit einem besonderen PSA-Ensemble für die Waldbrandbekämpfung. Die verschiedenen Möglichkeiten zum Schutz vor schädlichen Gasen und Partikeln (Pressluftatmer, Vollmaske mit A2B2E2K2-CO-P3-Filter, Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 / FFP3) werden detailliert aufgeführt. Das Dokument gibt umfangreiche, praxisgerechte Empfehlungen zur Beschaffung und Bereitstellung geeigneter Persönlicher Schutzausrüstung für Feuerwehrangehörige.
 
Zum Download steht das Dokument auf der DFV-Webseite unter www.feuerwehrverband.de/fachliches/publikationen/fachempfehlungen/.


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Silvia Oestreicher
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Verschiebung der Verbandsversammlungen des Kreisfeuerwehrverbandes Rheingau und der Kreisjugendfeuerwehr für das Berichtsjahr 2020

Sehr geehrte Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

aufgrund der COVID-19-Pandemie haben wir uns dazu entschlossen die für April 2021 geplanten Verbandsversammlungen des Kreisfeuerwehrverbandes Rheingau und der Kreisjugendfeuerwehr für das Berichtsjahr 2020 in die zweite Jahreshälfte 2021 zu verschieben.

Ein umfassender Schutz unserer Kameradinnen und Kameraden kann unter vertretbarem Aufwand z.Zt. nicht sichergestellt werden.

Erst wenn sich die Situation deutlich verbessert und die Regierung die Schutzmaßnahmen heruntergefahren hat, werden wir Euch über eine neue Terminfindung informieren.

Ehrungen 2021:

Wir bitten euch, die Namen der Kameradinnen und Kameraden die 2021 zu Ehrungen vorgesehen sind (für den Deutscher Feuerwehrverband, Nassauischer Feuerwehrverband und Kreisebene) bis Ende April 2021 an den Verbandsvorsitzenden Hans-Peter Korn zu melden.

Nach § 5 Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohneigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bleiben Verbandsmitglieder weiterhin im Amt.

Dies gilt natürlich auch für eure Feuerwehr. Gemäß diesem Gesetz bleiben eure gewählten Funktionsträger weiterhin in Amt und Würden, bis wieder Jahreshauptversammlungen in Präsenzform durchgeführt werden können.