Hessische Landesfeuerwehrschule

 

 

 

Informationen zum Lehrgangsbetrieb an der HLFS

Hessen / Kassel - Die aktuellen Infektionszahlen lassen es auch weiterhin nicht zu, dass die Hessische Landesfeuerwehrschule zu einem regulären Schulbetrieb zurückkehren kann ...

Informationen zum Lehrgangsbetrieb an der Hessischen Landesfeuerwehrschule für die Zeit vom 01.03. bis zum 31.03.2021

Somit muss ich Ihnen leider erneut mitteilen, dass die bestehenden Einschränkungen des Lehrgangsbetriebes der Hessischen Landesfeuerwehrschule an den Standorten Kassel und Marburg-Cappel zunächst bis Ende März 2021 grundsätzlich weitergeführt werden müssen.

Lediglich die am 16.10.2020 abgebrochenen Lehrgänge (F-IV 19/2020 und F/B/K-GABC-Einsatz 07/2020, jeweils geplant vom 12. bis zum 23.10.2020) werden im März weitergeführt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch relativ zeitnah die Lehrgänge beenden können. Sie werden individuell über die Fortführung der Lehrgänge informiert.

Alle weiteren Präsenzveranstaltungen für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren finden bis auf Weiteres nicht statt. Ausgenommen sind Online-Seminare (F-VI (online), F/B-Fü B-Sem. (online)) sowie Lehrgänge für das hauptamtliche Personal (B-IV, B-III, F/B-Lst (Lernfeld 2), WF-Ausbildung (Lernfeld 2)).

Eine Lernwelt zur Nutzung von e-Learning in der Kreisausbildung wird demnächst zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Informationen können Sie auch auf der Homepage der Hessischen Landesfeuerwehrschule entnehmen.

Quelle: Hessische Landesfeuerwehrschule

 

 

 

DFV - Pressedienst

 

 

 

Presseinformation vom 15. Januar 2021

Überwältigende Hilfe: Feuerwehr-Konvois aus Baden-Württemberg und Bayern in kroatisches Erdbebengebiet

„Grenzenloser Zusammenhalt ist unglaublich“ / Technisches Gerät und Abstützmaterial, zwei Feuerwehrfahrzeuge und Lebensmittel gespendet

Berlin – Es ist überwältigend: Mit 60 Fahrzeugen in drei Konvois haben Feuerwehrangehörige aus Baden-Württemberg und Bayern Hilfe für Bevölkerung und Feuerwehr in Kroatien geleistet. Die Region war am 30. Dezember 2020 von einem Erdbeben schwer getroffen worden. „Unzählige Personen in Feuerwehr, Verwaltung und Bevölkerung haben diese Hilfe erst durch ihren persönlichen Einsatz möglich gemacht. Dieser grenzenlose Zusammenhalt ist unglaublich“, dankt Dr. Christoph Weltecke, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), allen Beteiligten. In Zusammenarbeit mit dem kroatischen Feuerwehrverband und in Abstimmung mit den Behörden haben die Landesfeuerwehrverbände Baden-Württemberg und Bayern die Hilfe organisiert. Vor allem die baden-württembergischen Kreisfeuerwehrverbände Breisgau-Hochschwarzwald, Ortenau und Emmendingen verbindet seit Jahrzehnten ein enger, freundschaftlicher Kontakt mit dem kroatischen Verband.

In Baden-Württemberg wurden von der Bevölkerung warme Kleidung und haltbare Lebensmittel für die Menschen im Krisengebiet gespendet. Feuerwehren lieferten für den ersten Konvoi nicht nur feuerwehrtechnisches Gerät; es konnten sogar ein vollbeladenes Tanklöschfahrzeug TLF 16 und ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF als Spende nach Kroatien überführt werden! Mit dem zweiten Konvoi kamen vor allem Materialien zum Absichern von Dächern oder dem Abstützen von Gebäuden ins Erdbebengebiet. Insgesamt waren in den ersten beiden Januarwochen rund 300 Tonnen Hilfsgüter überführt worden. Ein weiterer Konvoi ist für die nächste Woche geplant.

Der bayerische Konvoi enthielt in Absprache mit dem kroatischen Feuerwehrverband Schutzkleidung für Feuerwehrleute, tragbare Leitern sowie Beleuchtungsgerät einschließlich Stromerzeugern. Rund 300 Freiwillige Feuerwehren aus ganz Bayern hatten insgesamt 15.000 Einzelteile gespendet.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der Einstufung Kroatiens als Risikogebiet wurde in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden ein strenges Hygienekonzept erstellt und durchgeführt, um eine Gefährdung der Feuerwehrangehörigen zu minimieren.

„Durch eine engmaschige Begleitung vor allem in den sozialen Medien gelang den Akteuren vor Ort eine transparente Kommunikation“, lobt Dr. Weltecke. Somit waren die Familien der transportierenden Fahrer zeitnah über den Verlauf der Hilfskonvois informiert; die Spender des Transportguts konnten genau beobachten, wo die Spenden ankamen.

Ein unerwarteter Nebeneffekt: Allein im Landkreis Emmendingen gab es bislang mindestens vier Gesuche zur Aufnahme in die Freiwilligen Feuerwehren, die wohl in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aktion standen.


Pressekontakt:
Silvia Oestreicher
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Telefon (030) 28 88 48 8-23
Telefax (030) 28 88 48 8-09
Internet www.feuerwehrverband.de
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Bezuschussung von Zeltlagern der JFW

Herrn Landrat Kilian wurde eine Anfrage zu einer Bezuschussung eines Zeltlagers der Jugendfeuerwehren gestellt.

Hierzu gibt es eine (bereits lange) gültige Richtlinie. Wir bitten nochmals den Jugendfeuerwehrwarten bekannt zu geben, dass gemäß der Kreisrichtlinie eine Bezuschussung für die Zeltlager der Jugendfeuerwehren beantragt werden kann.

Der jetzige allgemeine Hinweis auf die Richtlinie stellt keine Empfehlung dar in diesem Jahr ein Zeltlager durchzuführen.

Der KFV-Rheingau empfiehlt alle geplante Zeltlager / Veranstaltungen 2020 usw. bis auf weiteres zu verschieben oder abzusagen.

Kreisrichtlinie Freizeiten des Rheingau-Taunus-Kreises (pdf, 103,5 kB)

 

DFV - Pressedienst

 

 

 

Presseinformation vom 04. Januar 2021

Unterstützung bei grenzüberschreitendem Feuerwehraustausch

Berlin – Vom Gruppenaustausch mit der Partnerstadt über deutsch-französische Fachkonferenzen und digitale Projekte bis hin zum grenzüberschreitenden Jugendzeltlager: Der Deutsch-Französische Bürgerfonds fördert Projekte, die den Austausch zwischen Menschen aus Deutschland und Frankreich anregen, erneuern oder vertiefen, Demokratie in Deutschland und Frankreich stärken oder europäische Verständigung und Vielfalt fördern.

„Dies ist auch für Feuerwehren interessant – die Förderung kann zur Erweiterung bestehender Freundschaften, fachlichen Austausch auch auf digitaler Ebene oder den Aufbau neuer internationaler Kontakte genutzt werden“, erklärt Dr. Christoph Weltecke, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der für den Bereich Internationales zuständige DFV-Vizepräsident ist Mitglied des jüngst gegründeten Beirats des Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Im Beirat sind Zivilgesellschaft, deutsch-französische Organisationen und politische Institutionen vertreten.

Unter https://www.buergerfonds.eu/idee-zum-projekt gibt es Informationen zum Bürgerfonds und zu den Fördermöglichkeiten. „In einer Suchbörse für Partnerorganisationen lassen sich passende Pendants in Frankreich oder konkrete Projektideen finden“, erklärt Weltecke. Hinzu kommt bei Interesse an der Förderung die Möglichkeit der Beratung vor Ort.

Zahlreiche Feuerwehren sind bereits seit Jahrzehnten im internationalen Austausch aktiv. Frankreich ist hierbei ein häufiges Ziel. Durch die aktuelle Pandemie-Situation hatten viele Veranstaltungen im Jahr 2020 nicht vor Ort stattfinden können. „Eigentlich war die Förderung rein für den persönlichen Kontakt gedacht; mittlerweile können auch digitale Lösungen unterstützt werden“, appelliert der DFV-Vizepräsident, sich zu informieren und zu bewerben.


Pressekontakt:
Silvia Darmstädter
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Feuerwehrverband e.V.
Reinhardtstraße 25
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DFV - Pressedienst

 

 

 

Presseinformation vom 24. März 2020

Neu: Fachbereich Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte

Enge Vernetzung mit vfdb / Kunsthistoriker Rolf Schamberger Fachbereichsleiter

Berlin / Fulda – Es gibt einen neuen Fachbereich im Deutschen Feuerwehrverband: Das Gremium befasst sich mit der Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte. Zum Fachbereichsleiter wurde Rolf Schamberger, Kunsthistoriker und Leiter des Deutschen Feuerwehr-Museums, bestellt.

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden!“, unterstreicht Schamberger mit einem Zitat des dänischen Philosophen Soeren Kierkegaard den Anspruch des neuen Fachbereiches. Auch wenn sich Geschichte niemals 1 zu 1 wiederhole, so beinhalte die Geschichte jedoch einen Erfahrungsschatz, von dem die Gegenwart nur profitieren könne. „Ich freue mich sehr, dass die Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte innerhalb der Facharbeit des DFV mit der Bildung eines eigenen Fachbereichs einen adäquaten Stellenwert eingenommen hat“, resümiert Schamberger.
 
„Die Thematik der Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte war im vergangenen Jahrzehnt in einem DFV-Arbeitskreis präsent. Unter anderem durch das unermüdliche Engagement von Siegfried Bossack, des langjährigen Vorsitzenden des Arbeitskreises, sowie weiterer Akteure ist das Thema nun erfolgreich in einen Fachbereich überführt worden“, lobt der fachlich zuständige DFV-Vizepräsident Frank Hachemer.

Der neue Fachbereich für Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte des DFV übernimmt nicht nur die Aufgaben des vormaligen Arbeitskreises. Im ersten Schritt wird ein neuer Arbeitskreis „Feuerwehrmuseen in Deutschland“ ergänzt. „Dies war vormals die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrmuseen in Deutschland, die unter dem Dach der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes etabliert wurde. Nun werden die verschiedenen Akteure noch enger vernetzt“, erläutert Schamberger. Angedacht ist zudem die zeitnahe Bildung von Arbeitskreisen für die Bereiche „Historische Feuerwehrautomobile“ sowie „Handdruckspritzen“.

Im neuen Fachbereich sind wie im vorherigen Arbeitskreis 14 Landesfeuerwehrverbände und die Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb) vertreten.


Pressekontakt:
Silvia Darmstädter
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