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Presseinformation vom 22. Dezember 2021

Weihnachten und Silvester: Sicherheit für Kinder

Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps / Brandschutzerziehung pandemiebedingt oft eingeschränkt

Berlin – „Pandemiebedingt konnten viele Stunden an Brandschutzerziehung, die normalerweise durch die Feuerwehren in ganz Deutschland geleistet werden, nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. Daher ist es in der Weihnachts- und Silvesterzeit umso wichtiger, Kindern den sicheren Umgang etwa mit Kerzen und Wunderkerzen beizubringen. Erwachsene sollten hierbei als gutes Vorbild vorangehen!“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Durch das hohe Engagement und die große Kreativität der vielen Menschen, die sich in den Feuerwehren für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung einsetzen, konnten etliche Maßnahmen immerhin digital stattfinden“, erläutert Frieder Kircher, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und -aufklärung von DFV und vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes).
 
Die beiden Experten geben folgende Tipps für die Sicherheit von Kindern:

  • Erläutern Sie Kinder die Gefahren von offenem Feuer. Üben Sie das Verhalten im Notfall (Gefahr erkennen, Erwachsene alarmieren, Wohnung verlassen, Notruf absetzen).
  • Üben Sie den altersgerechten Umgang ein – etwa durch das sichere Entzünden und Auspusten eines Teelichts.
  • Lassen Sie Kinder nicht ohne Aufsicht mit brennenden Kerzen (Adventskranz, Weihnachtsbaum) alleine.
  • Stellen Sie passende Löschmittel bereit. Auch Kinder können motorisch in der Lage sein, Funken oder kleine Flammen mit einer Blumenspritze, einer Gießkanne oder einem Löschspray zu löschen, wenn sie sich dabei nicht in Gefahr begeben.
  • Achten Sie bei erlaubtem Tischfeuerwerk, Knallfröschen oder Wunderkerzen stets auf die richtige Handhabung und helfen Sie den Kindern beim Verwenden. Funken von Wunderkerzen etwa sind sehr heiß und können Verbrennungen bewirken.
  • Lassen Sie Ihre Kinder nicht mit nicht explodierten Raketen oder ähnlichen Pyrotechnik-Resten spielen: Feuerwerk ist Sprengstoff und kann plötzlich explodieren!
  • Beachten Sie bei Verbrennungen: Wunde bis zu 15 Minuten mit lauwarmem Wasser kühlen, kein Eis verwenden. Bei großflächigen Verbrennungen Rettungsdienst rufen.
  • Im Notfall die Feuerwehr unter Notruf 112 alarmieren. Auch an den Feiertagen und zwischen den Jahren sind mehr als eine Million Menschen in den Feuerwehren bereit für den Ernstfall.

Pressekontakt:
Silvia Oestreicher
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