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Presseinformation vom 10. April 2019

DFV-Beirat berät zu neuen Ansätzen für Integration

DFV-Präsident: „Verbandsgremium ist wichtige Verbindung in die Politik“

Berlin – Wie kann die Integration unterschiedlichster Personengruppen in den Feuerwehren gelingen? Die Mitglieder des Beirats des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) berieten in der Sitzung in Berlin neue Ansätze und brachten dabei unter anderem Erfahrungen aus Politik und Wirtschaft ein. Dem Gremium gehören aktuell 122 Personen an – darunter auch die ehemaligen Minister Dr. Thomas de Maizière, Reinhold Gall und Stefan Studt. „Der Beirat unterstützt den Verband in seiner Arbeit – und damit die Feuerwehren“, sagte die Beiratsvorsitzende und ehemalige Bundesfamilienministerin Claudia Crawford. Die Beiratsmitglieder gedachten des kürzlich verstorbenen Gründungsvorsitzenden Klaus Kinkel.

„Der Beirat ist eine wichtige Verbindung in die Politik – auch jetzt im Zuge der bevorstehenden Europawahl“, dankte DFV-Präsident Hartmut Ziebs. Er gab Einblick in aktuelle Themenfelder des Verbandes: Innere Sicherheit, Mittel für den Zivilschutz, Gewalt gegen Einsatzkräfte, Gaffen an Einsatzstellen, klimabedingte Einsätze wie Waldbrände, EU-Arbeitszeitrichtlinie, hohe Belastung der Feuerwehrangehörigen, internationaler Einsatz, Integrierte Leitstellen und Digitalisierung.

„Die Feuerwehren müssen auf die Herausforderungen des demographischen und sozialen Wandels reagieren“, appellierte Crawford, sich auch weiterhin bei der Integration Geflüchteter sowie weiterer bislang unterrepräsentierter Bevölkerungsgruppen zu engagieren. Die Beiratsmitglieder diskutierten, wie Führungskräfte in der Feuerwehr bei dieser zusätzlichen Aufgabe unterstützt werden können. Welche Veränderungen durch Integration auch in Organisationsablauf, Technik und sozialer Interaktion bewirkt werden, erforscht nun das FORTESY-Projekt der Universität Paderborn. Prof. Dr. Ilona Horwath vom Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen stellte den Projektansatz vor.

„Teams, Taktik, Technik – Schutz und Rettung vernetzt“ lautet das Motto der Interschutz 2020. Die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit findet vom 15. bis 20. Juni 2020 in Hannover statt. Martin Folkerts, Global Director Interschutz bei der Deutschen Messe AG, stellte im Beirat den aktuellen Sachstand vor. „Es entstehen gerade viele tolle Ideen und Konzepte, die auf der Messe deutlich machen werden, welche Chancen sich aus Digitalisierung und Vernetzung ergeben“, berichtete er. Der Deutsche Feuerwehrverband wird gemeinsam mit seinen Partnern in Halle 27 präsent sein. Parallel findet zudem der 29. Deutsche Feuerwehrtag statt.

Informationen zum Beirat gibt es unter www.feuerwehrverband.de/beirat.html. Unter www.feuerwehrverband.de/bilder stehen Fotos der Veranstaltung zum Download zur Verfügung.


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Silvia Darmstädter
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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