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Presseinformation vom 20. April 2018

„Einsatz ohne Grenzen“ häufig schon gelebter Alltag

1. deutsch-niederländischer Kongress in Enschede mit 180 Feuerwehrkräften

Berlin / Enschede – „Das war ein toller Auftakt für eine engere Zusammenarbeit!“, freute sich Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), beim 1. deutsch-niederländischen Feuerwehrkongress in Enschede (NL). 180 Feuerwehrkräfte waren aus beiden Ländern angereist, um sich fachlich auszutauschen und Netzwerke zu vertiefen. Auf dem Programm standen unter anderem Aspekte der länderübergreifenden Zusammenarbeit – etwa deren historische Entwicklung oder Projekte zur grenzüberschreitenden Notfallversorgung. Fachliche Themen wie der Trinkwasserschutz bei Löschwasserentnahme oder die Konsequenzen von Klimaänderungen für die Feuerwehr ergänzten das Programm. Zwei Einsatzbeispiele – Orkan auf der Karibikinsel St. Maarten und Bombenentschärfung in Frankfurt/Main – rundeten den Kongress ab. Abschließend warf ein Referat einen Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Niederländern und Deutschen.

„Der ,Einsatz ohne Grenzen‘ ist häufig schon gelebter Alltag“, lobte Ziebs das grenzüberschreitende Engagement. Er verfolge gespannt, wie Ideen realisiert würden – wie etwa in Bocholt ein gemeinsames Gerätehaus im Grenzbereich, zu dem Einsatzkräfte aus Deutschland und den Niederlanden gleichberechtigt anrücken. Gemeinsam mit Stephan Wevers, Präsident der Brandweer Nederland, unterzeichnete Hartmut Ziebs einen Kooperationsvertrag der beiden Feuerwehrverbände. Ferdinand Grapperhaus, niederländischer Justiz- und Sicherheitsminister, und Ministerialrat Helmut Probst, Inspekteur der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen, freuten sich über die Durchführung des Kongresses und die gute Zusammenarbeit. „Auch wenn es Unterschiede in Organisation und Politik gibt, steht die Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland einer grenzüberschreitenden Kooperation bei der operativen Hilfe nicht entgegen“, beobachtete Kongressorganisator Thomas Deckers (Feuerwehr Bocholt) zufrieden.


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Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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