DFV - Pressedienst

 

 

 

Presseinformation vom 16. Mai 2018

Notfallpatienten: Menschen sind kein Wirtschaftsgut!

Deutscher Feuerwehrverband und Stiftung auf 17. RETTmobil in Fulda aktiv

Berlin / Fulda – „Der Mensch darf nicht weiter zum Wirtschaftsgut abgestempelt werden. Es gibt jetzt schon Probleme, Notfallpatienten an Krankenhäuser abzugeben“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Eröffnung der Messe für Rettung und Mobilität in Fulda zu den aktuellen politischen Plänen, die Notfallversorgung mit Krankenhäusern auszudünnen.

Die europäische Leitmesse findet bereits in der 17. Auflage statt. Ziebs würdigte die RETTmobil als Gelegenheit zur internationalen Vernetzung: „Feuerschutz und Rettungsdienst aus Deutschland sind international führend – das sieht man auch an der Zunahme der internationalen Besucher und Aussteller.“ „Die Gewalt gegen Einsatzkräfte bereitet mir Sorgen – fast täglich gibt es Meldungen über Vorkommnisse“, äußerte sich der DFV-Präsident besorgt. „Der Deutsche Feuerwehrverband hat nun eine Kampagne gestartet und will mit gezielten Aktionen über das ganze Jahr informieren“, berichtete er. Auf der Messe ist das Thema am Stand des Verbandes präsent: In Halle F, Stand 1205, gibt es für Besucherinnen und Besucher die Kampagnenaufkleber.

Der Deutsche Feuerwehrverband ist mit dem Projekt „Faktor 112“ im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sowie der Stiftung „Hilfe für Helfer“ vertreten. Am Donnerstag, 17. Mai, findet parallel zur Messe das 5. Symposium „Hilfe für Helfer in den Feuerwehren“ der Stiftung statt. Auch das Deutsche Feuerwehr-Museum ist mit Exponaten auf der Messe aktiv und informiert zudem selbst über das „Haus der deutschen Feuerwehren“.


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Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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